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Wie finde ich Psychologen für die RDS kein Fremdwort ist?

 
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lopi
Kennt man langsam


Anmeldungsdatum: 20.08.2009
Beiträge: 88

BeitragVerfasst am: Fr Jan 29, 2010 11:26 pm    Titel: Wie finde ich Psychologen für die RDS kein Fremdwort ist? Antworten mit Zitat

Hallo,

demnächst werde ich es endlich in Angriff nehmen einen Psychologen aufzusuchen. Nun würde ich gerne wissen wie ihr zu euren Psychologen gekommen seid? Habt ihr jmd gefunden der auch Erfahrung mit RDS hat? Das wäre mir nämlich sehr wichtig. Ich frage mich jetzt nur wie ich am besten und schnellsten an solche Adressen rankomme, gibt es da eine "Stelle" wo man sich direkt nach sowas erkundigen kann oder muss ich jeden einzeln anrufen und danach fragen?

Habe ja auch gehört, dass man erst den ein oder anderen Psychologen ausprobieren muss, bevor man den richtigen findet mit dem man auf einer Wellenlänge ist. Ich stell es mir sowieso schon schwer einem völlig Fremden mein Herz auszuschütten.

Würde mich freuen zu hören, wie ihr vorgegangen seid.

LG
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murx
Grün hinter den Ohren


Anmeldungsdatum: 09.01.2008
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: Sa Jan 30, 2010 3:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,
also an Adressen kommst du entweder durch dein Hausarzt, irgendeinen anderen Arzt oder durch die Kassenärztliche Vereinigung ran. Ich habe damals bei der Kassenärztlichen Vereinigung meiner Region angerufen und die haben mir eine Liste mit allen Psychotherapeuten geschickt. Es war dann teilweise auch aufgelistet was die jeweiligen Spezialgebiete der Therapeuten waren und ob sie verhaltenstherapeutisch ider tiefenpsycholgoisch arbeiten. Ansonsten gehts natürlich auch einfach mit dem Branchenbuch, aber denke das mit der Kassenärztlichen Vereinigung ist das beste...

Einen Therapeuten, der von RDS Ahnung hat findest du vielleicht indem du dir einen Therapeuten suchst der sich auf Psychosomatik spezialisiert hat. Das sind dann häufig auch keine Psychologen sondern ärtzliche Psychotherapeuten. Aber meiner Meinung nach ist es sowieso unwichtig ob er Ahnung von RDS hat oder nicht. Im Endeffekt werden alle deine Symptome zum Großteil auf die Psyche schieben. Ist aber logisch... was sollen sie auch anderes machen. Wenn das alles rein körperlich sein sollte, dann kann dir der Therapeut ja nicht helfen.... zumindest nicht insoweit, dass er dir Symptome verbessern kann sondern höchstens beim Umgang damit helfen.... und damit würde ich mich natürlich nicht zufrieden geben Cool
Ich hab schon mehrere Therapien gemacht, unter anderem bei einem Arzt der einigermaßen Ahnung von RDS hatte... und der hat mir eigentlich am wenigsten geholfen Laughing
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RubyRed
Kennt sich hier aus


Anmeldungsdatum: 18.04.2006
Beiträge: 909
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: So Jan 31, 2010 9:43 am    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich bin an meine Therapeutin über meine Neurologin gekommen, die haben immer viele Adressen und zu bei der bin ich auf Grund meiner Ängste in Behandlung, die ich durch die ganzen RDS-Beschwerden entwickelt habe. Neurologen arbeiten häufig relativ eng mit Psychologen zusammen, da sie vielen Patienten zu einer Therapie raten. Das war bei mir auch ganz gut, da die Neurologin meine Problematik ja schon ganz gut kannte und mir dann direkt ein paar Psychologen empfohlen hat. Dazu kommt, dass diese häufig entsetzlich lange Wartezeiten haben und man tatsächlich eher einen Termin bekommt, wenn man sagt, man hat deren Namen von Herrn oder Frau Dr. Sowieso, anstatt zu sagen, man hat den Namen aus dem Telefonbuch.

Ansonsten hatte mir auch der Gastroenterologe, der bei mir alle Untersuchungen gemacht hat einen Therapeuten genannt, zu dem er seine Patienten ohne organischen Befund geschickt hat.

Wenn Du es einrichten kannst, wäre es aber eigentlich richtig gut, wenn Du am Anfang stationär in eine Psychosomatische Klinik gehst. ICh war in Bad Bramstedt und auf unserer Station (Ängste) waren von 24 Patienten alleine 5 mit RDS, das war ziemlich viel. Dazu kamen noch ein paar Patienten von anderen Stationen (Depression etc.), die das Problem auch hatten. Das tat sehr gut, weil man mal mit anderen RDSlern richtig reden konnte und auch, weil man einfach mal einige Zeit aus seinem normalen Umfeld raus war und völlige Ruhe für sich selbst hatte.

LG
Ruby
_________________
Wer an alten Gewohnheiten festhält, wird nie neue Ziele erreichen.
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Fayelinn
Grün hinter den Ohren


Anmeldungsdatum: 19.02.2010
Beiträge: 16
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Sa Feb 20, 2010 9:12 am    Titel: Psychologen suche Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich hab genau das gleich probelm, ich wohne zwar in Berlin ,aber trotzdem finde ich keinen Psychologen so wirklich.
Den ich trau mich noch nicht einmal wirklich da anzurufen ,denn ich weiß nicht, was wirklich mein Problem ist. Ich hab zwar auf eine neue Schule gewechselt ,aber ich hab keine Ahnung was ich sagen soll. >.>
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emanuela
Kommt oft vorbei


Anmeldungsdatum: 01.10.2008
Beiträge: 233
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: So März 14, 2010 5:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi!
Bei mir hat das auch gedauert gehabt, bis ich die richtige Therapeutin gefunden habe. Hatte auch Adressen vom Neurologen, zu dem ich mich vom Hausarzt hab hin überweisen lassen, bekommen. Habe aber auch selbst im Internet nachrecherchiert. Einfach Pschologische Psychotherapeut(in) u deine Stadt eingeben und suchen. Ja, oder Psychiater. Je nach dem was nötig ist.

Ich glaube, dass ein Psychiater viel mehr mit Medikamenten arbeitet als ein Psychologe- u.a. weil der sie nämlich auch verschreiben kann. Ich hatte mir damals vorgenommen, hauptsächlich zu reden, reden, reden... weil ich wusste, dass mir Gespräche helfen und mich unterstützen. Vielleicht kommt man um Medis dann trotzdem nicht herum- aber ich empfehle eher ein(e) Psychologe(in). Ich glaube, dass bringt mehr auf lange Sicht!
Aber das musst du entscheiden. Ein Neurologe verschreibt übrigens auch direkt Medikamente - nach nur einem Arztbesuch. War bei mir jedenfalls so. Ich dachte, ich bekomme eine Therapie verschrieben- stattdessen gab er mir nur ein Rezept für Antidepressiva. Ich hab dem dann gesagt, ich möchte keine Tabletten, ich will lieber Gespräche. Und so bekam ich ne Adressenlisten von Psychiatern und Psychologen.

Habe dann herumtelefoniert und gegooglet u. habe so eine gute Therapeutin gefunden. Aber auch nicht sofort. Zunächst war ich bei nem Psychiater, der nur mit mir reden wollte, wenn ich vorher Tabletten nehme. Deshalb hab ich dann weitergesucht. Saß dann bei einem sehr netten Psychologen auf dem Sessel (irgendwie ist das nie die Couch!), der allerdings dann doch privat bezahlt werden musste. Das kam für mich nicht infrage. Also ging die Suche weiter. Auch wenn man länger suchen muss- es lohnt sich! Schließlich willst du gesund werden.

Ich habe dann meine jetzige Therapuetin noch gegoogelt, nachdem ich die Adresse hatte und schon im Vorfeld im Internet erfahren, dass sie u.a. die Patientengruppen "betreut", die mein damaliges "Problem" haben. Ich habe sie angerufen und sie hörte sich nicht besonders freundlich, sondern gehetzt an. Hatte also keine Zeit. Da habe ich trotzdem gesagt, dass ich dringend Hilfe brauche, nicht mehr vor die Tür kann, etc... ich einen Termin haben will. Das klang dann verzweifelt genug und ich hab nen ersten Termin bei meiner jetzigen echt coolen Therpeutin bekommen. Also auch nicht immer gleich davon abschrecken lassen, wenn die sich unwirsch anhören- die haben eben viel zu tun! Und wenn´s der/die eine nicht ist, ist es eben der andere!

Ansonsten musste auch mal Psychotherapie oder Psychiater od Psychologe hier in die Suchfunktion eingeben, da gibt´s noch ne Menge Erfahrungsberichte u Tips zu "Therapie-Startschwierigkeiten"!

Viel Glück,
ema Smile
_________________
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