| Diagnostik Wie bereits im Bereich "Symptome" erwähnt, handelt es sich heute bei der Diagnose Reizdarmsyndrom um eine positive Diagnose. Sie kann also nur nach gezielter Befragung und Ausschluß aller anderen in Frage kommenden Erkrankungen erfolgen. Um die Diagnose Reizdarmsyndrom stellen zu können, müssen die diagnostischen Kriterien für RDS erfüllt sein (siehe Bereich "Symptome"). Typisch für ein Reizdarmsyndrom ist auch ein erstes Auftreten der Beschwerden nach einer Gastroenteritis oder auch in besonderen Lebensumständen - alles wichtige Anhaltspunkte für den untersuchenden Arzt. Andere, frühere und aktuelle Beschwerden, Erkrankungen (Gastrointestinaltrakt, Stoffwechsel, Psyche, Inkontinenz oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten) und Operationen sollten ebenfalls vor einer Diagnose berücksichtigt werden. Bei Alarmzeichen wie massivem Gewichtsverlust, Blut im Stuhl, Fieber oder nächtlichen Symptomen ist RDS eher unwahrscheinlich und es gilt unbedingt andere Ursachen wie Tumore, Resorptions-störungen oder Entzündungen auszuschließen. In jedem Falle ist ärztliche Hilfe bei der Suche nach Euren Problemen angeraten! Doktort bitte nicht selbst an Euch herum und trefft bitte keine Diagnosen auf Basis von ein paar Internetseiten oder Zeitungsartikeln! Eine gründliche Untersuchung durch einen Arzt können dadurch nicht ersetzt werden. Zum Ausschluß
anderer Erkrankungen bieten sich oftmals folgende Untersuchungen an
(bitte beachtet aber, daß diese Informationen zwar von einem Betroffenen
aber dennoch einem medizinischen Laien kommen): Da die Beschwerden
bei RDS sehr vielfältig sein können, sind entsprechend viele
verschiedene Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts als Differenzialdiagnosen
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